Sprengel Hanau-Hersfeld - Reise nach Jerusalem

Kalender Gelnhausen

Apr 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Tageslosung

Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

 

 

Reise nach Jerusalem
Gemeindereise
20180923bild-1
percent60
Die Reisegruppe vor dem Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem

Linsengericht                Von einer 10-tägigen Pilgerreise kehrte eine Gruppe der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht am Freitag, dem 21.09.2018 zurück.

Unter der Leitung von Pfarrer Hans Joachim Imhof hatte die Gruppe zunächst den Norden Israels bereist. Gleich zum Beginn konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander einen Abendmahlsgottesdienst in Tabgha, direkt am See Genezareth, feiern. Hier begegnete die Gruppe auch dem aus Bernbach stammenden Pater Jonas, dem geistlichen Direktor des Pilgerhauses der Benediktiner in Tabgha. Weitere Besichtigungsorte im Norden waren der Berg der Seligpreisungen, Kapernaum, Safed, Nazareth und die Quellen des Jordan in Banias. Von hier führte der Weg über die Drusendörfer auf dem Golan und entlang der syrischen Grenze zurück nach Tiberias.

Entlang der Mittelmeerküste führte eine weitere Tour von den Ausgrabungen in Cäsarea, wo der Apostel Paulus vor seiner Weiterfahrt nach Rom gefangen gehalten wurde, in die Hafenstadt Haifa und nach Akko, wo die Gruppe die unterirdische Stadt der Kreuzfahrer besichtigen konnte. Weitere Stationen der Reise waren Jericho und Bethlehem, zwei Hauptorte in den palästinensischen Autonomiegebieten. Bewusst hatte sich die Gruppe dafür entschieden, neben der Besichtigung der bekannten Pilgerstätten und touristischen Hotspots auch etwas über die Lage der Menschen in Palästina zu erfahren. Neben den eigenen Eindrücken gab der Reiseleiter Hussein Abu Leil, selbst Palästinenser mit israelischer Staatsangehörigkeit, der Gruppe hierüber Auskunft.

Am fünften Reisetag stand neben dem Besuch der herodianischen Felsenfestung Massada und den Ausgrabungen in Qumran auch ein Bad im Toten Meer auf dem Programm. Hier wurde deutlich sichtbar, welche Folgen der Klimawandel und der ungezügelte Verbrauch von Wasser für die gesamte Region des Nahen Ostens hat: der Spiegel des Toten Meeres sinkt jährlich um circa einen Meter.

Über Jerusalem führte der Weg dann nach Bethlehem, wo die Gruppe die letzten vier Nächte verbrachte. Eindrucksvoll für die Gruppe war der Blick vom Ölberg auf den Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee. Vor dem Besuch an der Klagemauer gingen die Gruppenmitglieder auf dem Weg Jesu vom Ölberg hinunter zur Kirche der Nationen am Garten Gethsemane. Der Besuch der Klagemauer führte dann wieder mitten hinein ins jüdische Leben in Jerusalem. Da in die Reisezeit auch der höchste jüdische Feiertag, Jom Kippur, fiel, nutzte die Gruppe diesen Tag zum Besuch der heiligen Stätten in Bethlehem. Zunächst fuhr die Gruppe zu den Hirtenfeldern und besuchte dann die Geburtskirche. Erste Ergebnisse der umfangreichen Sanierung dieser ältesten erhaltenen Kirche im Hl. Land beeindruckten die Gruppe sehr.

Der letzte Tag führte die Gruppe dann noch einmal nach Jerusalem. Hier war Gelegenheit den Tempelberg zu besuchen und auf einem Gang über die Via Dolorosa den Leidensweg Jesu nachzugehen. Nach einem Gang durch die Grabeskirche besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch das Israel-Museum mit dem Modell Jerusalems zur Zeit Jesu und schließlich die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Den Abschluss der Reise bildete eine Fahrt zum Mount Scopus, von wo die Gruppe vor ihrem Rückflug noch einmal einen Panoramablick über Jerusalem genießen konnte. Insgesamt betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie mit einer Fülle von Eindrücken von dieser Reise zurückgekehrt sind.

Hans Joachim Imhof, Pfr.