Sprengel Hanau-Hersfeld - Kooperationsraum 'Kinzigaue' konstituiert sich

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Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen.
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

 

 

 

Kooperationsraum 'Kinzigaue' konstituiert sich
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Vertragsunterschrift durch Karla Wecke, Hans Joachim Imhof und Sabine Schöne (sitzend von links). Mit dabei: Manuela vom Brocke, Gerda Köhler-Pencz und Rainer Schomburg.

Seit dem 12 April ist es nun offiziell. Die drei evangelischen Kirchengemeinden Marienkirche Gelnhausen, Haitz/Höchst und Linsengericht haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben, mit dem sie ihre künftige Zusammenarbeit beschlossen haben.

Bei dem Treffen, an dem die Kirchenvorsteher und hauptamtlichen Mitarbeiter aller drei Gemeinden teilnahmen, ging es nicht nur um die feierliche Besiegelung des Vertrages. Erste Ideen der Kooperation wurden bereits geschmiedet. So sollten die musikalischen Angebote wie Konzerte besser aufeinander abgestimmt und beworben werden, Bläser-und Flötengruppen könnten in Projekten zusammenarbeiten und Pilgerwanderungen zwischen den einzelnen Orten sollen die Gemeinschaft fördern. Große Begeisterung fand die Idee, jährlich einen gemeinsamen Klapp-hocker-Gottesdienst mitten im Grünen zu feiern.

Das Treffen im April bildete nur den Auftakt zu einem Prozess, durch den die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen weiter geprüft und vertieft wird. Die gegenseitige Vertretung der Pfarrerinnen und Pfarrer, die Anstellung einer gemeinsamen Verwaltungsfachkraft und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sind dabei nur einige Schritte. „Wir können viel voneinander lernen und profitieren“, meinten die beiden Vorsitzenden Sabine Schöne (für Gelnhausen) und Karla Wecke (für Haitz-Höchst). Für die Kirchengemeinde Linsengericht unterschrieb Pfarrer Hans Joachim Imhof, der nun eine Vorgabe der Landeskirche erfüllt sah. Denn mit dem Kooperationsraum setzen die drei Kirchengemeinden einen Beschluss der Landessynode um. In ganz Kurhessen-Waldeck werden solche überregionale Räume geschaffen, um durch Zusammenarbeit und Synergien die kirchliche Arbeit zu bündeln und zu stärken. In einer mobilen Gesellschaft, in der Menschen ihr Leben ganz selbstverständlich über die Grenzen des eigenen Wohnortes hinweg gestalten, müssen auch Kirchengemeinden viel stärker überregional denken, ohne dabei den Heimatbezug zu verlieren. Es ist eine große Chance, den Kooperationsraum Kinzigaue nun mit Leben zu füllen, meinte Pfarrer Schomburg, der die Veranstaltung am Abend moderierte.