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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

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Luther und der Nippes

In letzter Zeit flattert einem ganz schön viel Lutherwerbung ins (Pfarr-)Haus. Schon im Januar brachte kurzzeitig die Playmobilfigur Luther Höchstpreise bei Ebay und Berichterstattung im Radio. Jetzt...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Für Glaubende liegt es auf der Hand:

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Tageslosung

Die Nationen, die dann rings um euch übrig geblieben sind, werden erkennen, dass ich, der HERR, aufgebaut habe, was niedergerissen war, bepflanzt habe, was verwüstet war.
Simeon betet: Meine Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.
Claudia Brinkmann-Weiß ab 2017 neue Vorsitzende der Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen
„Stimme der Diakonie in Politik und Gesellschaft ist nötiger denn je“
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„Ich möchte mich über alle unterschiedlichen Formen der Mitglieder hinweg für ihre Interessen einsetzen und am weiteren Zusammenwachsen der Diakonie Hessen und ihrer Gremien mitwirken. Für das Vertrauen, das mir mit der Wahl entgegegengebracht wird, bin ich sehr dankbar“, so Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß.

„Stimme der Diakonie in Politik und Gesellschaft ist nötiger denn je“
Claudia Brinkmann-Weiß ab 2017 neue Vorsitzende der Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen – Vorstandsvorsitzender Horst Rühl: „Anwaltschaft für soziale Gerechtigkeit weiterentwickeln – Hervorragende Stellung der Diakonie Hessen im gesellschaftspolitischen Diskurs“

Claudia Brinkmann-Weiß, Dekanin aus Hanau, ist ab 2017 neue Vorsitzende der Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen. Sie folgt auf Staatsminister a. D. Karl Peter Bruch, der seit dem Jahr 2013 an der Spitze der Versammlung steht und bei der Wahl für die im Januar 2017 beginnende neue Amtszeit nicht mehr angetreten war. Stellvertretende Vorsitzende wird Dr. Birgit Pfeiffer sein, Präses der Dekanatssynode Mainz. Dies ist das Ergebnis der turnusmäßigen Wahl der Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen, die heute in Oberursel tagte. „Ich möchte mich über alle unterschiedlichen Formen der Mitglieder hinweg für ihre Interessen einsetzen und am weiteren Zusammenwachsen der Diakonie Hessen und ihrer Gremien mitwirken. Für das Vertrauen, das mir mit der Wahl entgegegengebracht wird, bin ich sehr dankbar“, so Brinkmann-Weiß. Staatsminister a.D. Karl Peter Bruch sagte anlässlich der Wahl: „Ich freue mich sehr, dass ich die Diakonie Hessen seit ihrer Fusion begleiten durfte. Sie ist in unserem Land eine unverzichtbare sozialpolitische und gesellschaftliche Kraft.“ Vorbehaltloses praktisches Hilfehandeln und die klare Vertretung sozialpolitischer Interessen gegenüber der Politik zeichneten die Arbeit der Diakonie Hessen aus, so der ehemalige rheinland-pfälzische Innenminister. Zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung waren heute 176 Vertreter der Diakonie Hessen in die Stadthalle nach Oberursel gekommen.

Vorstandsvorsitzender Horst Rühl sagte im Blick auf den gemeinsamen Bericht, den er und seine Vorstandskollegen Dr. Harald Clausen und Wilfried Knapp bei der Versammlung hielten: „Gelebte Nächstenliebe kann in diesen Zeiten nicht leise sein, sondern sie muss die Gesellschaft aufmerken lassen und auf die wunden Punkte hinweisen. Politisch und gesellschaftlich ist die Stimme der Diakonie nötiger denn je. Die Herausforderungen in unserer Gesellschaft sind nicht geringer geworden. Armut und Ausgrenzung benachteiligter Menschen nehmen weiter zu. Ein großes Anliegen ist es uns, die Anwaltschaft für soziale Gerechtigkeit weiterzuentwickeln.“ Dabei knüpfe die Diakonie Hessen an ihre hervorragende Stellung im gesellschaftspolitischen Diskurs in Hessen und Rheinland-Pfalz an. „Wir stehen nach wie vor dafür ein, dass die Ärmsten der Armen in unserem reichen Land nicht aus dem Blick geraten. Es geht uns um den Zusammenhalt in der Gesellschaft und um die Teilhabe aller Menschen“, so Diakonie Hessen-Vorsitzender Rühl.

Die ab Januar 2017 geplante Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes beispielsweise reiche für die Beseitigung der Armut bei weitem nicht aus. Um ein Mindestmaß dessen zu sichern, was für ein menschenwürdiges Leben nötig sei, müsse der Satz um mindestens 70 Euro auf 480 Euro für einen Einzelhaushalt erhöht werden. Im Blick auf das Engagement für Flüchtlinge, mit dem die Diakonie mit den beiden Evangelischen Kirchen ein unverzichtbarer Partner und zugleich kritischer Begleiter des Landes sei, setze sich der Vorstand nachdrücklich dafür ein, den Familiennachzug zu ermöglichen. So würden die Integration von Familien gestärkt und die Aufnahme einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit befördert.

In ihrer Funktion als Dachverband habe sich die Diakonie Hessen zum Ziel gesetzt, die Bedürfnisse der Mitglieder noch genauer wahrzunehmen, um sie besser und effektiver begleiten und beraten zu können, etwa im wirtschaftlichen Bereich. Auch die Vernetzung und Präsenz der Diakonie in der Region sollten weiter gestärkt werden. Die Zusammenarbeit mit den Kirchen, mit den Mitgliedern und den eigenen Betriebsstätten spiele dabei eine zentrale Rolle. Zu den eigenen Betriebsstätten zählen die regionalen Diakonischen Werke auf dem Gebiet der EKHN, das Fröbelseminar und die Freiwilligendienste.

Mitglieder des Aufsichtsrats ab Januar 2017
Bei der turnusmäßigen Wahl in den Aufsichtsrat der Diakonie Hessen wurden folgende Vertreter entsandt: Pfarrer Dr. Klaus Bartl, Mission Leben GmbH, Darmstadt; Pfarrer Gerd Biesgen, Stiftung Scheuern, Nassau; Jörg Marx, Agaplesion gemeinnützige AG, Frankfurt am Main; Prodekanin Dr. Ursula Schoen, Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main; Brigitte Walz-Kelbel, Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie, Mühltal; Jörg Wiegand, Evangelischer Verein für Innere Mission, Wiesbaden (alle Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)); Pfarrerin Margret Artzt, Diakonisches Werk Schwalm-Eder-Kreis, Homberg; Pfarrer Joachim Bertelmann, Baunataler Diakonie Kassel, Kassel; Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, Hephata Hessisches Diakoniezentrum, Schwalmstadt-Treysa; Dr. Michael Gerhard, Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband, Marburg; Martin Müller, Diakoniestationen in Kassel, Kassel; Andrea Röth-Heinemann, Werraland Stiftung für Familiengesundheit, Bad Sooden-Allendorf (alle Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW)). Durch die EKHN und die EKKW werden in den Aufsichtsrat entsandt: stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf, Oberkirchenrat Christian Schwindt, Oberkirchenrat Jo Hanns Lehmann (alle EKHN), Vizepräsident Dr. Volker Knöppel, Dekan Wolfgang Heinicke, Kirchenrechtsoberrätin Dr. Anne-Ruth Wellert (alle EKKW).

Stichwort Diakonie Hessen
Die Diakonie Hessen ist im Jahr 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 18 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau mehr als 1.500 Mitarbeitende. Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen etwa 440 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 44 Dekanate der EKHN und die 20 Kirchenkreise der EKKW. Insgesamt gibt es etwa 1.340 Einrichtungen, Angebote und ambulante Dienste in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenpflege, in der Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe und in der Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen etwa 39.000 Mitarbeitende.

Stichwort Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der Diakonie Hessen setzt sich zusammen aus zwölf von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählten Mitgliedern, von denen sechs aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und sechs aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) kommen. Jeweils weitere drei Personen werden von EKHN und EKKW entsandt. Jeder der beiden Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen kann eine Person aus seiner Mitte entsenden. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende der Mitgliederversammlung gehören dem Aufsichtsrat mit beratender Stimme an.

Stichwort Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das in der Regel einmal im Jahr tagende „Parlament" des evangelischen Wohlfahrtsverbandes. Unter anderem nimmt die Versammlung die Rechenschaftsberichte des Vorstands und des Aufsichtsrats entgegen, genehmigt die Feststellung der Jahresrechnung und wählt aus ihrer Mitte Personen in den Aufsichtsrat.


Kathleen Niepmann
Pressesprecherin
Leiterin der Abteilung Kommunikation
Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V.
Ederstraße 12
60486 Frankfurt am Main
Tel: +4969 7947 6400
Fax: +4969 7947 996400
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