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Tageslosung

Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.
Barnabas ? das heißt übersetzt: Sohn des Trostes ?, ein Levit, aus Zypern gebürtig, der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
Vom 24. bis 26. April 2017
Frühjahrstagung der Landessynode in Hofgeismar
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Bild: medio.tv/schauderna

Hofgeismar/Kassel (medio). Die 13. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ist am heutigen Montag (24.4.) zu ihrer dritten Tagung im nordhessischen Hofgeismar zusammengetreten. Schwerpunkte der Frühjahrstagung sind u.a. am Montag der Personalbericht von Prälatin Marita Natt. Am Dienstag werden die Dezernentin für Diakonie und Ökumene, Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, und die Synodale Silvia Scheffer von der internationalen Frauenkonsultation 2016 «Gewalt gegen Frauen» in Südafrika berichten und am Mittwoch wird Vizepräsident Dr. Volker Knöppel seinen Abschlussbericht zu den Strukturveränderungen in der Landeskirche geben. Neben den Berichten stehen außerdem die Beratungen über das Kirchengesetz zur Einführung eines Pfarrstellenbudgets in den Kirchenkreisen auf der Tagesordnung der Synodalen.

Personalbericht - Pfarrstellenbudgets - Fusion von Kirchenkreisen in fünf Regionen

Hier finden Sie weitere Informationen.

Landessynode bringt Fusionen in fünf Regionen auf den Weg
Vizepräsident präsentiert Abschlussbericht zu den Strukturveränderungen in den Kirchenkreisen

Der Prozess der Kirchenkreisfusionen befindet sich auf der Zielgeraden. Dieses Fazit zog heute Vizepräsident Dr. Volker Knöppel in seinem Abschlussbericht zu den Strukturveränderungen in den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Sieben Kirchenkreisfusionen innerhalb der Freiwilligenphase bis 2015
Dr. Knöppel berichtete, dass sich innerhalb der so genannten Freiwilligenphase bereits 13 Kirchenkreise neu strukturiert hätten. So seien aus den Kirchenkreisen Kassel-Land und Kaufungen der Kirchenkreis Kaufungen, aus den Kirchenkreisen Kirchhain, Marburg-Land und dem Stadtkirchenkreis Marburg die Kirchenkreise Kirchhain und Marburg, aus den Kirchenkreisen Eder und Frankenberg der Kirchenkreis Eder, aus den Kirchenkreisen Fritzlar und Homberg der Kirchenkreis Fritzlar-Homberg, aus den Kirchenkreisen Hanau-Stadt und Hanau-Land der Kirchenkreis Hanau und aus den Kirchenkreisen Eisenberg und Twiste der Kirchenkreis Twiste-Eisenberg entstanden. Zudem sei es in den benannten Kirchenkreisen zu Zusammenschlüssen der Kirchenkreisämter gekommen, so dass deren Anzahl von 13 auf sechs reduziert werden konnte. Knöppels Fazit: „Was in den Regionen vor und während der Freiwilligkeitsphase erreicht wurde, verdient Anerkennung. Und das ohne landeskirchlichen Masterplan!“

Handlungsbedarf nach Ende der Freiwilligenphase
Der Vizepräsident erläuterte, dass nach Ende der Freiwilligenphase in fünf Regionen noch Handlungsbedarf bestehe. Allerdings seien drei dieser Regionen auf einem guten Weg: Für die Fusionen der Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen, Hersfeld und Rotenburg sowie Eschwege und Witzenhausen lägen bereits Beschlüsse der Kreissynoden vor, bis zum Jahr 2020 miteinander zu fusionieren. Für die Kirchenkreise Gelnhausen und Schlüchtern sowie die Schwalm-Eder-Region mit den drei Kirchenkreisen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain ständen noch vergleichbare Beschlüsse aus. Knöppel gab zu bedenken, dass der Stufenplan, bis 2015 freiwillige Fusionen zu ermöglichen und bis 2017 über die ausstehenden Fusionen landeskirchlich zu entscheiden, Geschäftsgrundlage für die bereits vorgenommenen Entscheidungen gewesen sei: „Es muss deshalb auch Geschäftsgrundlage für die noch zu entscheidenden Strukturveränderungen sein. Das gebietet der Vertrauensschutz.“
Daher beschloss die Landessynode, dass die Region Gelnhausen-Schlüchtern bis 2020 zu einem Kirchenkreis fusionieren solle. Das gleiche gelte für die Region Schwalm-Eder mit den drei Kirchenkreisen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain. In dem neu geschaffenen Kirchenkreis Schwalm-Eder solle es drei Dekanatssitze geben. Mit Blick auf die Kirchenkreisämter äußerte die Landessynode die Erwartung, dass diese gegebenenfalls schon vor 2020 fusionieren könnten. Der landeskirchliche Umstrukturierungsprozess solle spätestens auf der Frühjahrssynode 2019 mit einem Kirchengesetz, das die Fusion der noch ausstehenden fünf Regionen regele, seinen Abschluss finden.

Stichwort: Kriterien für landeskirchliche Strukturveränderungen auf Kirchenkreisebene
Im Jahr 2009 wurden durch den Rat der Landeskirche Kriterien für die Umstrukturierung aufgestellt, die den Kirchenkreisen als Orientierung dienen sollten. Demnach sollten die künftigen Kirchenkreise eine bestimmte Anzahl von Pfarrstellen aufweisen (mindestens 25, maximal 40) und die Grenzen der Landkreise und der Kommunen berücksichtigen. Der Verantwortungsbereich der Kirchenkreisämter sollte sich auf maximal zwei Kirchenkreise beschränken und nach Möglichkeit mit dem Verantwortungsbereich einer Landkreisverwaltung deckungsgleich sein. Den Kirchenkreisen wurde bis 2015 Zeit gegeben, selbstständig und freiwillig die Strukturveränderungen in ihrem Bereich herbeizuführen. Dieser Ratsbeschluss wurde 2015 durch die Landessynode bestätigt. Es wurde bekräftigt, dass der Frühjahrssynode 2017 durch das Landeskirchenamt Verfahrensvorschläge für noch nicht abgeschlossene Veränderungsprozesse vorgelegt werden sollten.

 

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Landessynode beschließt Einführung von Pfarrstellenbudgets

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat heute ein Kirchengesetz zur Einführung von so genannten Pfarrstellenbudgets verabschiedet. Mit der Einführung dieser Pfarrstellenbudgets schreitet der landeskirchliche Reformprozess weiter voran. Künftig erhalten die Kirchenkreise für die Versorgung ihrer Gemeinden und für bestimmte regionale Aufgaben Pfarrstellenbudgets, die sie innerhalb ihres Gebietes verteilen können. Im Gegensatz dazu bleibt die Personalverantwortung weiterhin beim Bischofsamt.

Die Kompetenzverlagerung von der landeskirchlichen hin zur Kirchenkreisebene begründete Prälatin Marita Natt damit, dass die Kirchenkreise „näher dran“ seien und somit den Besonderheiten des Kirchenkreises und der einzelnen Kirchengemeinden besser Rechnung tragen könnten. Da die Kirchenkreise künftig die Zuschnitte der Gemeindepfarrstellen und die Kombination von gemeindlichen und funktionalen Dienstaufträgen selbst festlegen könnten, müssten sie auch dafür Sorge tragen, dass die einzelnen Pfarrstellen vergleichbar und der Dienst leistbar sei. Deshalb müsse es für jede Pfarrstelle eine Dienstbeschreibung geben. Im Rahmen der Stellenbudgets seien auch Vertretungsstellen vorgesehen, die die pfarramtliche Versorgung bei eintretenden längeren Stellenvakanzen oder Krankheitsfällen gewährleisten sollten.

Natt gab zu bedenken, dass die neuen Gestaltungsmöglichkeiten durch die Notwendigkeit der Pfarrstellenanpassung begrenzt seien. Denn weiterhin gelte, dass auch in Zukunft sich die Zahl der Pfarrstellen je Kirchenkreis der Entwicklung der Gemeindegliederzahlen anpassen müsse. Dennoch verbinde Natt mit der Neuregelung die Hoffnung, „auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung, den zu erwartenden Rückgang von Haushaltsmitteln und die
bleibende Notwendigkeit von Pfarrstellenreduzierungen gut reagieren zu können“.

 

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Personalbericht vor der Landessynode
Prälatin Marita Natt: «Wir sind eine gabenorientierte Kirche!»

Hofgeismar (medio). In den Mittelpunkt ihres diesjährigen Personalberichtes vor der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck stellte Prälatin Marita Natt die Vielfalt der kirchlichen Dienste und ihre künftige Zusammenarbeit. Mit der Errichtung von Kooperationsräumen und der Gründung von multiprofessionellen Teams in den Regionen habe sich durch die Reformbeschlüsse von 2015 eine Perspektive eröffnet, «die geeignet ist, die Kirche der Zukunft zu bauen», sagte Natt vor der Synode.

Die Prälatin erläuterte, dass alle Mitarbeitenden in der Kirche dem gemeinsamen Dienst am Evangelium verpflichtet seien, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Damit seien nach evangelischem Verständnis alle Mitarbeitenden innerhalb ihrer Handlungsfelder für die Kommunikation des Evangeliums verantwortlich und nähmen diese Aufgabe nach ihren jeweiligen Gaben und Kompetenzen wahr. Um die Zusammenarbeit in den künftigen multiprofessionellen Teams einüben zu können, seien «Empfehlungen zur Kooperation als Aufgabe der theologischen Aus- und Fortbildung» erarbeitet worden. Zudem sei das «Predigerseminar» zu einem gemeinsamen «Evangelischen Studienseminar» für die verschiedenen kirchlichen Berufe und Ämter weiterentwickelt worden. Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen gebe es hier auch berufsübergreifende Bildungsangebote, die der Zusammenarbeit aller in den Kooperationsräumen Tätigen – auch der ehrenamtlichen Prädikanten und Lektoren – dienten. (24.04.2017)

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Landessynode nimmt Beratungen auf
Präses Dr. Thomas Dittmann: «Wir betreten Neuland»

Hofgeismar (medio). In seiner Eröffnung der dritten Tagung der 13. Landessynode machte Präses Dr. Thomas Dittmann deutlich, dass die Landessynode mit der anstehenden Verabschiedung der Pfarrstellenbudgets «teilweise Neuland» betrete. Mit der Zuordnung von Gemeindepfarrstellen zu den Kirchengemeinden werde die Verantwortung der Kirchenkreisebene gestärkt. Dies könne aber laut Dittmann kein Selbstzweck sein: «Entscheidend ist, dass die Kirchengemeinden als Basiseinheit des kirchlichen Lebens das bekommen, was sie brauchen», teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Ziel müsse es sein, den Kirchengemeinden ein aktives und vielfältiges Gemeindeleben zu ermöglichen. Denn die Kirchengemeinden seien die entscheidenden Orte, mit denen sich die Gemeindemitglieder identifizierten und die für ihr gelebtes Christsein von Bedeutung seien. Dies müsse die Synode im Blick behalten, wenn über Kompetenzverlagerungen von der landeskirchlichen auf die mittlere Ebene entschieden werde. (24.04.2017)

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Gottesdienst zum Auftakt der Frühjahrstagung
Bischof Hein: «Deutschland ist ein Sehnsuchtsland – und das ist für uns eine Auszeichnung!»

Hofgeismar (medio). In seiner Predigt im Gottesdienst anlässlich der Eröffnung der Frühjahrstagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck rief Bischof Prof. Dr. Martin Hein die Synodalen dazu auf, für die Flüchtlinge in Deutschland und für die verfolgten Christen in Ägypten einzutreten. Deutschland sei ein Sehnsuchtsland, und dies sei angesichts des Leidens und der Vernichtung, die Deutsche im vergangenen Jahrhundert über die Welt gebracht hätten, eine Auszeichnung, sagte der Bischof in der Altstädter Kirche in Hofgeismar, teilte die Pressestelle der Landeskriche mit.

Hein erinnerte an die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Wie einst Ägypten das Sehnsuchtsland der Menschen gewesen sei, so sei es heute Deutschland: «Hierhin sind ungezählte Menschen vor bald zwei Jahren aufgebrochen: auf der Flucht vor verheerenden Lebensumständen in Syrien, im Irak oder Afghanistan, auf der Flucht vor politischer Verfolgung und Unterdrückung. Und wir? Wir waren ein offenes Land: wider Erwarten und mehr als die meisten anderen europäischen Länder. Wir sprachen von Willkommenskultur, von Humanität, von Integration.» (24.04.2017)