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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Luther und der Nippes

In letzter Zeit flattert einem ganz schön viel Lutherwerbung ins (Pfarr-)Haus. Schon im Januar brachte kurzzeitig die Playmobilfigur Luther Höchstpreise bei Ebay und Berichterstattung im Radio. Jetzt...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Für Glaubende liegt es auf der Hand:

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Tageslosung

Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bin?s, der HERR, der Erste und bei den Letzten noch derselbe.
Gott hat Christus von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.

»Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie gescheh'n. Wunder gibt es immer wieder. Wenn sie dir begegnen musst du sie auch sehn.«

Mit diesem Lied hat Katja Ebstein 1970 beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson (wie der Eurovision Song Contest damals hieß), den dritten Platz belegt. Und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich so manchem deutschen Schlager ein theologischer Sinn unterlegen lässt. So auch hier.

Sie ahnen vielleicht schon, worauf ich hinaus will: Zwei zentrale Aussagen macht dieses Lied: Erstens: „Wunder gibt es ständig, jederzeit können sie passieren." Zweitens: „Wer sie nicht wahrnimmt, hat nichts davon." Es ist eine Frage der Perspektive, mit der wir an ein Geschehnis herangehen, nicht das Ereignis selbst und an sich.


Wer mich darauf gebracht hat, war ausgerechnet mein Zahnarzt, als er mir einen Weisheitszahn zog. Der war an der Oberfläche schon sehr zerbröselt. Nicht etwa, dass mein Zahnarzt dabei das Lied von Katja Ebstein sang. Das hätte mich eher sehr bedenklich gestimmt.
Nein, als er fertig war – und er brauchte nur zwei Minuten, um den Zahn an einem Stück heraus zu bekommen – da sagte er: „Da hatte wohl der liebe Gott seine Finger mit im Spiel." Darauf wäre ich in der Situation nicht gekommen. Aber mein Zahnarzt erklärte mir, wegen des Röntgenbilds sei er davon ausgegangen, dass der Zahn während der Operation in mehrere Teile zerbräche. Er hatte sich schon innerlich damit abgefunden, dass er ihn weiter zerlegen und stückweise herausarbeiten müsste. Was er mir vorher freundlicherweise nicht gesagt hatte.
Ich war nur erleichtert und wollte das Können meines Zahnarztes loben. Er hingegen schrieb den Erfolg einem kleinen Wunder zu. – So können Theologen von Ärzten das Staunen lernen.


Wie schon Katja Ebstein sang: Es ist eine Frage der Perspektive, ob wir die Wunder auch sehen. Achten wir doch vermehrt darauf – und wenn wir die vielen kleinen und großen Wunder im Alltag bemerken, so können wir uns darüber freuen: Es gibt da einen, der mehr kann als wir und der möglicherweise ab und zu unsere Hände und Schritte lenkt.

Hans-Joachim Roth