THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Tageslosung

Meine Zunge soll singen von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind gerecht.
Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.

»Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie gescheh'n. Wunder gibt es immer wieder. Wenn sie dir begegnen musst du sie auch sehn.«

Mit diesem Lied hat Katja Ebstein 1970 beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson (wie der Eurovision Song Contest damals hieß), den dritten Platz belegt. Und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich so manchem deutschen Schlager ein theologischer Sinn unterlegen lässt. So auch hier.

Sie ahnen vielleicht schon, worauf ich hinaus will: Zwei zentrale Aussagen macht dieses Lied: Erstens: „Wunder gibt es ständig, jederzeit können sie passieren." Zweitens: „Wer sie nicht wahrnimmt, hat nichts davon." Es ist eine Frage der Perspektive, mit der wir an ein Geschehnis herangehen, nicht das Ereignis selbst und an sich.


Wer mich darauf gebracht hat, war ausgerechnet mein Zahnarzt, als er mir einen Weisheitszahn zog. Der war an der Oberfläche schon sehr zerbröselt. Nicht etwa, dass mein Zahnarzt dabei das Lied von Katja Ebstein sang. Das hätte mich eher sehr bedenklich gestimmt.
Nein, als er fertig war – und er brauchte nur zwei Minuten, um den Zahn an einem Stück heraus zu bekommen – da sagte er: „Da hatte wohl der liebe Gott seine Finger mit im Spiel." Darauf wäre ich in der Situation nicht gekommen. Aber mein Zahnarzt erklärte mir, wegen des Röntgenbilds sei er davon ausgegangen, dass der Zahn während der Operation in mehrere Teile zerbräche. Er hatte sich schon innerlich damit abgefunden, dass er ihn weiter zerlegen und stückweise herausarbeiten müsste. Was er mir vorher freundlicherweise nicht gesagt hatte.
Ich war nur erleichtert und wollte das Können meines Zahnarztes loben. Er hingegen schrieb den Erfolg einem kleinen Wunder zu. – So können Theologen von Ärzten das Staunen lernen.


Wie schon Katja Ebstein sang: Es ist eine Frage der Perspektive, ob wir die Wunder auch sehen. Achten wir doch vermehrt darauf – und wenn wir die vielen kleinen und großen Wunder im Alltag bemerken, so können wir uns darüber freuen: Es gibt da einen, der mehr kann als wir und der möglicherweise ab und zu unsere Hände und Schritte lenkt.

Hans-Joachim Roth