THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

HERR, sei unser Arm alle Morgen, ja unser Heil zur Zeit der Trübsal!
Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.

Als ich als Kind mit meinen Eltern in das ehemalige Jugoslawien in den Urlaub gefahren bin, waren Grenzkontrollen selbstverständlich. Österreich, Italien, Jugoslawien. Später Österreich, Italien, Mazedonien, Kroatien. Aber da gab es schon nicht mehr überall Grenzen. Seit fünf Jahren fahre ich mit meiner Familie nach Dänemark in den Urlaub, zum ersten Mal in diesem Jahr mit Grenzkontrolle. Sechs Kilometer Stau und noch eine Stunde mehr auf der Autobahn, die ohnehin schon zu voll war. Zeit zum Nachdenken. Nachdenken über ein mutiges und menschenfreundliches Signal „Wir schaffen das!“ in die Welt, das ein ebenso kontroverses wie länderübergreifendes Ringen um (Ober-)Grenzen nach sich zog und zieht. Nachdenken über die immer lauteren Rufe nach Abgrenzung und deutlichen Signalen, wie zuletzt in Mecklenburg-Vorpommern. Nachdenken über die drohende Spaltung der Gesellschaft. Und dann: Nachdenken darüber, dass Gott nicht das Getöse, sondern eher die leisen Töne mag. „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr“ heißt es in der Bibel. Der Wandel zum Guten erfolgt durch das zarte Hinhören, nicht durch lautes Poltern. Und am Ende des Staus an der Grenze, am Ende des Nachdenkens bin ich wirklich neugierig darauf und will genau darauf achten, was sich im Land verändert hat. Zum Glück so gut wie nichts: wie in allen anderen Jahren auch stehen viele kleine Holzverschläge am Straßenrand, wo man sich mit Erdbeeren, Brennholz, Eiern, Blumen, Honig, Kartoffeln oder Gemüse versorgen kann und einfach das Geld in einen Behälter legt. Kein Verkäufer in der Nähe. Nur das Vertrauen in die Ehrlichkeit der Menschen. Einfach so. Welch ein leiser und wohltuender Klang in einem Grenzkonzert!


Pfarrer Jens Heller
Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim