Veranstaltungskalender

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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Luther und der Nippes

In letzter Zeit flattert einem ganz schön viel Lutherwerbung ins (Pfarr-)Haus. Schon im Januar brachte kurzzeitig die Playmobilfigur Luther Höchstpreise bei Ebay und Berichterstattung im Radio. Jetzt...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Für Glaubende liegt es auf der Hand:

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Tageslosung

Er wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande.
Jesus spricht: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.

Kennen Sie Mr. Spock? Er war einer der Helden meiner Kindheit und Jugend. Zusammen mit Captain James T. Kirk durchquerte er das Weltall mit dem legendären Raumschiff Enterprise. Kapitän Kirk ist dabei ein sehr emotionaler Mensch, dem gerne auch mal der Kragen platzt. Spock dagegen ist ein Vulkanier. Das erkennt man an den spitzen Ohren. Als Vulkanier hat man gelernt, seine Emotionen komplett und restlos zu unterdrücken und stattdessen ganz und gar kontrolliert und logisch vorzugehen.

Die beiden gehen die Herausforderungen, denen sie ausgesetzt sind, stets ganz unterschiedlich an, sind als Team aber immer erfolgreich. Der Schauspieler Leonard Nimoy verlieh Mr. Spock eine solche Würde und Klasse, dass diese Rolle ihn lebenslang begleiten sollte. Im Februar ist er nun mit 83 Jahren verstorben. In der Vorbereitung auf die Ostertage fiel mir bei dieser Nachricht wieder ein, wie Mr. Spock in einem der Filme starb. Er opferte sein eigenes Leben, um das der Besatzung zu retten. Und als sein Tod unmittelbar bevorstand, sagte er wahrhaft würdige letzte Worte zu Kapitän Kirk: "Trauern Sie nicht um mich, es war eine logische Entscheidung. Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen. Ich war es und ich werde es immer sein, Ihr Freund. Leben Sie lange und in Frieden."

Auch für mich eine fesselnde Filmszene. Wenn ich die Passionsgeschichte in der Bibel lese, dann fällt mir auf, dass es viele ganz emotionale Momente gibt. Da ist die Wut der Jünger, als Judas mit den Soldaten kommt, da ist das Mitleid von Einzelnen und die Verachtung von Vielen, da sind die bitteren Tränen der Scham, als Petrus Jesus verleugnet. Da ist auch die triumphierende Freude der Peiniger. Und am Ende die Ohnmacht und Gewalt des Todes am Kreuz. Warum das alles? Gibt es dafür eine logische Begründung? Der Evangelist Johannes sagt es so: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben (Johannes 3, 16). Wie nähere ich mich als Christ diesem Geschehen am Kreuz? Ich kann es nicht mit purer Logik. Ich bin halt Mensch, kein Vulkanier.

Trotzdem sind die Erkenntnisse in den Worten des Mr. Spock und in denen des Johannes vergleichbar: in beiden Fällen ermöglicht das Opfer des Einzelnen das Leben von Vielen. In diesem Jahr werde ich an Ostern bestimmt auch ein wenig an Mr. Spock denken. Hätte er jemals die biblische Passions- und Ostergeschichte gehört, wäre sein Kommentar wohl gewesen: „Faszinierend!"

Pfarrer Jens Heller, Maintal