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Tageslosung

Miserikordias Domini (Die Erde ist voll der Güte des HERRN. Psalm 33,5)
Der HERR dachte an uns, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich.
Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Weniger Kirchenaustritte im Kirchenkreis Gelnhausen
Kreissynode tagte im Dorfgemeinschaftshaus von Wittgenborn
ks1603

Wächtersbach-Wittgenborn (aw). Zur ihrer traditionellen Frühjahrssynode kamen kürzlich die Synodalen des Kirchenkreises Gelnhausen im Dorfgemeinschaftshaus von Wittgenborn zusammen. Nach dem Bericht von Dekan Klaus Brill über das kirchliche Leben im Kirchenkreis informierte Pfarrerin Beate Rilke (Wächtersbach) die Synodalen über die Beschlüsse der Landessynode im vergangenen Herbst. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu legten der Medienbeauftragte des Sprengels Hanau, Pfarrer Jens Heller aus Maintal-Bischofs-heim und Christian Link aus Meerholz-Hailer ein Konzept vor. Mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes für die Jahre 2016 und 2017 endete die Kreissynode.

Zunächst informierte Dekan Brill die Synodalen über die personellen Veränderungen im Kirchenkreis in den letzten sechs Monaten. So habe zum 1. März Pfarrer Thomas Abel von der Kirchengemeinde Kempfenbrunn-Flörsbach eine neue Pfarrstelle in Kleinostheim bei Aschaffenburg angetreten. Verabschiedet werde Pfarrer Abel, der im Dezember 2000 seinen Dienst im Kirchenkreis Gelnhausen begonnen hatte, am Sonntag, den 20. März, um 10 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche von Kempfenbrunn, so der Dekan. Mit der Vakanzvertretung wurde Pfarrerin Jutta Ehlers beauftragt.

Eine weitere personelle Veränderung werde es auch beim Diakonischen Werk Geln-hausen geben, erklärte der Dekan. Zum 1. Mai wird Kreisdiakoniepfarrer Lars Peter Rilke den Kirchenkreis verlassen und neuer Kreisdiakoniepfarrer in Fulda. Mit diesem Amt ist auch die Geschäftsführung des dortigen Diakonischen Werkes verbunden. Die Verabschiedung von Pfarrer Rilke findet am 24. April, um 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche in Wächterbach statt. Die Elternzeitvertretung für die Kirchengemeinde Unterreichenbach, die bisher Pfarrer Rilke innehatte, wird zum 1. Mai Pfarrerin Dr. Elke Seifert (Bad Orb) übernehmen.

Der Dekan zeigte sich erfreut, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Kirchenaustritte gegenüber dem Vorjahr um 114 zurückgegangen ist. Gleichwohl sei die Zahl der Austritte mit 364 Gemeindeglieder immer noch viel zu hoch, betonte Brill. Die meisten Austritte im Kirchenkreis seien in den Jahrgängen 1980-89 sowie 1960-69 zu verzeichnen. Hoffnungsvoll stimmten – wie in jedem Jahr – die über 2.000 ehrenamtlich tätigen Personen im Kirchenkreis, darunter über 1.500 Frauen und Mädchen. Beachtlich seien auch die gemeindlichen Aktivitäten, sowohl von der Anzahl der Veranstaltungen, als auch von der Zahl der Teilnehmenden her, erklärte der Dekan. So habe es in 2015 allein 80 kirchenmusikalische Veranstaltungen mit über 8.400 Teilnehmenden gegeben. Ende 2015 habe die Zahl der Gemeindeglieder im Kirchenkreis Gelnhausen bei 43.635 gelegen.

Mit Blick auf die Fusion der Kirchenkreise Gelnhausen und Schlüchtern konnte Brill wenig Neues berichten. Ende 2015 sei der Zeitpunkt für eine freiwillige Fusion der Kirchenkreise verstrichen. Da der neue Dekan des Kirchenkreises Schlüchtern erst im Sommer sein Amt antrete, werde momentan auch nicht weiter verhandelt. Brill erinnerte daran, dass es bereits auf dem Gebiet der Notfallseelsorge eine enge Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Schlüchtern gebe. Geplant sei auch eine gemeinsame Pfarrkonferenz. Mit Blick auf eine Fusion der Diakonischen Werke im Main-Kinzig-Kreis werde der Kirchenkreisvorstand demnächst auf den Kirchenkreis Hanau zugehen, um eine Zusammenarbeit der beiden Diakonischen Werke auszu-loten.

Als Mitglied des Zukunftsausschusses und der Landessynode von Kurhessen-Waldeck berichtete anschließend Pfarrerin Beate Rilke über die Beschlüsse der Landessynode vom vergangenen November. Unter dem Leitwort „Volkskirche qualitativ weiterent-wickeln“ habe die letzte Landessynode weitreichende Beschlüsse gefasst, erklärte die Pfarrerin. So soll es mit Wirkung zum 1. Januar 2018 eine neue Pfarrstellen-bemessungsformel geben. „Danach entscheiden zukünftig die Kirchenkreise selbst über den Stellenplan“, informierte Rilke die Synodalen. Neu sei auch die Bildung von sogenannten Kooperationsräumen. Mit dieser neuen Organisationsform – bestehend aus mindestens drei Pfarrstellen – soll zukünftig die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden gefördert werden, so Rilke. Eine Entlastung der Pfarrerinnen und Pfarrer erhoffe man sich zudem mit der Schaffung von Assistenzen in der Verwaltung. Insgesamt gehe es darum, „Ressourcen freizusetzen“. Rilke versicherte, dass auch in Zukunft die pfarramtliche Versorgung gewährleistet sei und die Pfarrerinnen und Pfarrer bei den Menschen bleiben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Geln- hausen. Danach sollen alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises bis zum Herbst einen Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit benennen. Alle wesentlichen Termine und Aktivitäten der Gemeinden sollten spätestens bis Ende des Jahres auf der Nachrichtenseite der Homepage des Kirchenkreises eingestellt werden können. Am 21. Mai wird der Medienbeauftragte vom Sprengel Hanau, Pfarrer Jens Heller zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ einen Workshop anbieten.

Die Kreissynode schloss mit der Verabschiedung des Haushaltsplanes für die Jahre 2016 und 2017. Zuvor hatte Kirchenkreisamtsleiterin Melanie Rüllig den Haushalts-plan eingebracht.

 

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ)